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Die Fassabfüllung und Reifung

Der Name "Scotch" darf nur für Whisky verwendet werden, der in Schottland in einem Eichenfass während mindestens drei Jahren gereift ist. Die meisten Malts reifen natürlich viel länger, wobei sie im Laufe der Jahre an Komplexität und Milde gewinnen.

Das junge Destillat wird in gebrauchte Eichenfässer abgefüllt, in denen zuvor Bourbon-Whiskey oder Sherry ausgereift wurde, in seltenen Fällen auch Port oder andere Weine. Das Holz enthält Aromen, die vom Whisky freigesetzt werden und sich mit ihm verbinden. Im Laufe der Jahre, die das Fass im Lagerhaus verbringt, verliert es sowohl an Alkohol als auch an Inhalt. Nach zehn Jahren hat ein typischer Whisky um die 57% Alkohol und sein Volumen hat jährlich um ca. 2% abgenommen. Diesen Verlust nennt man den "Anteil der Engel". Mit der Flaschenabfüllung endet die Reifung von Whisky.

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